Mo|ri|ta|ten|hu|pe

Viele Jahrhunderte lang war die Moritat ein von einem Bänkelsänger vorgetragenes Lied mit meist eintöniger Melodie, das eine schauerliche oder rührselige Geschichte zum Inhalt hat und mit einer belehrenden Moral endet.

Dabei wurde fleissig mit der einen Hand an der Drehorgel gekurbelt, während die andere Hand durch die auf einer Tafel in Bildern dargestellte Geschichte führte.

Galt diese Kunstform seit der Industrialisierung als ausgestorben, wird diese mit den wachsenden technologischen Möglichkeiten von missionarisch Eifernden wiederbelebt und professionalisiert.