Anti-Kurz-Programm: #Planung

Beim Thema Verschwörungstheorien schauen viele immer nur auf die Exoten. Das ist ein Fehler. Die Verschwörer sind unter uns. Sie sitzen überall. Jeder kennt sie.
 
Nur würde keiner darauf kommen, dass sie sich verschworen haben. Denn sie glauben, das einzig Richtige zu tun: Sie planen.
 
Schon gewusst? Wir verhalten uns sowas von 1900 im Moment. Dabei war die Technik "Planen", so wie wir sie heute verwenden, für die Organisation von Fliessbandarbeit gedacht. Es ging also um das Zusammenarbeiten in einfachen bis komplizierten Situationen. Es ging nie um Komplexität.
 
Der olle Taylor war es, er hat sich ausgedacht, dass Massenware produziert werden kann, wenn Denker denken und Macher dann einfach machen, was Denker sich so ausgedacht haben. Und da bereits in der Fabrik das Arbeiten auf Zuruf schwierig war, wurde der Plan eingeführt.
 
Leider enthält ein Plan stets Annahmen, quasi Wetten auf die Zukunft, und wie das so ist, die meisten Annahmen enden im Irrtum. Komplexität lässt sich leider nicht planen. Es wird tagtäglich durch 100.000de eifrige Planer nachgewiesen. Dennoch glauben die meisten von uns: Morgen! Morgen wirds!
 
Ja, die Denker in der Fliessbandfertigung haben sogar schon herausgefunden, wie perfekte Planung gelingt. Man muss nur den Macher durch eine Maschine ersetzen. Die werkelt zuverlässig. Sogar bei Corona.
 
Der Macher hingegen ist viel zu komplex, er kann bspw. krank werden. Da gibt es so komplexe Mistviecher von Viren, die den Macher unter Umständen krank machen. Und dann war die ganze Planerei mal wieder umsonst. Diese Viren halten sich einfach nicht an unsere Spielregeln. Sehr ärgerlich.
 
Da müssen wir geschwindt noch die Risiken mit einplanen! Planen und Komplexität, das muss doch irgendwie gehen...grrrhh
 

 
 
Auch Österreich setzt nicht mehr so stark auf die Optimierung von Maschinenmenschen. Mehr Mut, weniger Plan...eben mehr Eigenverantwortung. Das finde ich gut.